Wir unterstützen Vereine, Initiativen und Institutionen, die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt im Landkreis Northeim widmen und insbesondere gegen Rechtsextremismus und Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (z.B. Rassismus, Antisemitismus, Islam- und Muslimfeindlichkeit, Homophobie) tätig sind / werden möchten.

Sie interessieren sich für die Projekte, die in den letzten Jahren gefördert wurden?    → Hier finden Sie unsere Jahresflyer von 2016 und 2017

Sie möchten ein Projekt durchführen?    → Wir unterstützen Sie gerne in organisatorischer und / oder finanzieller Hinsicht.

Bei Fragen, nehmen Sie bitte direkt Kontakt zu uns auf. In jedem Fall müssen Sie einen Antrag einreichen und bei Wunsch um finanzielle Unterstützung zusätzlich einen Finanzierungsplan. Über Anträge bis 500 Euro wird direkt entschieden, über Anträge mit einem höheren Finanzierungsvolumen entscheidet der Begleitausschuss. Fertig ausgearbeitete Anträge müssen spätestens 3 Wochen vor einer Sitzung vorliegen. Die Sitzungstermine entnehmen Sie bitte der Spalte Aktuelles.

Gefördert werden können Projekte, mit folgenden Inhalten und Zielen:

  • Stärkung einer lebendigen, vielfältigen demokratischen Zivilgesellschaft vor Ort,
  • Etablierung und Weiterentwicklung von Verfahren der demokratischen Beteiligung, einschließlich Entwicklung und Erprobung innovativer Beteiligungsansätze,
  • gesellschaftliche Sensibilisierung in Bezug auf rechtsextreme, antisemitische oder rassistische Aktivitäten sowie andere demokratie- und rechtstaatsfeindliche Phänomene und
  • Stärkung des öffentlichen Engagements hiergegen,
    Aktivitäten gegen Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, insbesondere auch gegen Antiziganismus, Islam- und Muslimfeindlichkeit und Homo- und Transfeindlichkeit
  • Stärkung der Selbstorganisation und -hilfe im Themenfeld unter verstärktem Einbezug u. a. von Migrantenselbstorganisationen und muslimischen Gemeinden,
  • Entwicklung einer Kultur der Unterstützung und Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements in allen Themenfeldern des Programms, insbesondere zum Abbau von Ressentiments und zur Prävention vor Gewalt, Hetze und Feindseligkeiten gegenüber Zuwanderinnen und Zuwanderern
  • Förderung der Ausgestaltung einer vielfältigen lokalen Kultur des Zusammenlebens,
    des bürgerschaftlichen Engagements und einer aktiven Bürgerbeteiligung,
    des interkulturellen und interreligiösen Zusammenlebens und
    der Anerkennung vielfältiger Lebensformen (Diversity-Orientierung).
  • Stärkung der Reaktionsfähigkeit auf sozialräumliche Konfliktlagen.

Nicht gefördert werden insbesondere:

  • Maßnahmen, die nach Inhalt, Methodik und Struktur überwiegend schulischen Zwecken, dem Hochschulstudium, der Berufsausbildung außerhalb der Jugendsozialarbeit, dem Breiten- und Leistungssport, der religiösen oder weltanschaulichen Erziehung, der parteiinternen oder gewerkschaftsinternen Schulung, der Erholung oder der Touristik dienen,
  • Maßnahmen mit agitatorischen Zielen,
  • Maßnahmen des internationalen Jugend- und Fachkräfteaustausches, wenn sie zu den Aufgabenbereichen von binationalen Jugendwerken gehören und der Art nach von diesen gefördert werden können sowie
  • Maßnahmen, die zu den originären Aufgaben des Kinder- und Jugendplanes gehören und ebenfalls der Art nach von diesen gefördert werden können,
  • Maßnahmen, die ihrem Charakter nach durch das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) und/oder durch länderspezifische Regelungen abgedeckt werden.


Eine finanzielle Förderung umfasst Sachkosten und Honorare (inkl. Fahrtkosten), keine (anteiligen) Personalkosten und ist immer eine Fehlbedarfsfinanzierung, d.h. alle anderen Mittel (Einnahmen, Eigenmittel, andere Drittmittel) müssen vorrangig ausgegeben werden.