Was wir noch sagen wollten …

Im Asyl-und Migrationszentrum Café Dialog gehen Menschen mit Fluchterfahrung und/oder Migrationshintergrund ein und aus. Die Menschen, die unsere Angebote in Anspruch nehmen, kommen aus Syrien, Iran, Irak und Afghanistan, aber auch aus Eritrea und Somalia. Sie haben unterschiedliche Hintergründe und unterschiedliche Erwartungen an das Leben. Sie teilen jedoch alle die Erfahrung von Diskriminierung. Im Alltag hier in Deutschland sind sie oft mit Vorurteilen und Stereotypen konfrontiert. In Behörden und Institutionen sehen sie sich Sachbearbeiter*innen gegenüber, die ihr Fremdsein nur als Defizit und nicht als Bereicherung wahrnehmen. In der Mehrheitsgesellschaft fehlt das Bewusstsein, dass „die Geflüchteten“ eine heterogene Gruppe sind. Es sind Menschen, die mit Ideen, Träumen und Hoffnungen nach Deutschland gekommen sind. Und sie haben ein Recht auf Teilhabe.

Mehrere Teilnehmer*innen unserer Gruppenangebote haben den Wunsch geäußert, von sich erzählen zu können, damit „die Deutschen uns verstehen“. Dieses Projekt soll einigen wenigen von ihnen eine Stimme geben, indem sie ihre eigenen Geschichten aufschreiben und mit einem Publikum teilen können.

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